
Am Sonntag ging es für unser Team nach Gützkow. Trotz einiger Ausfälle wollte man auch in diesem Spiel den guten Lauf der letzten Spiele fortsetzen, dass trotz eines katastrophalen Platzzustands durch Schiedsrichter Mann dann auch angepfiffen wurde. Beide Teams zeigten von Beginn an ein für die Platzverhältnisse sehr gutes Spiel und suchten immer wieder den Weg zum Tor. So konnten die Gastgeber ihre erste gute Möglichkeit nach vier Minuten verbuchen, als ein Kopfball nach Flanke von rechts nur knapp das Arndt-Gehäuse verfehlt. Doch auch die SG versteckte sich nicht und kam so langsam ins Rollen. So tankt sich R. Kreplin in der Mitte durch, passt nach rechts auf S. Duhrow. Dessen maßgenaue Flanke findet C. Schuldt, der den Ball jedoch aus spitzem Winkel am Tor vorbei zieht. Wenig später wird gleicher Spieler nach Kombination zwischen S. Duhrow und S. Heinrich freigespielt, dessen Querpass vor dem Tor noch zur Ecke abgelenkt wird. Ein Lupfer T. Jaspers über die auf Abseits spekulierende SV-Abwehr zentral an die Strafraumgrenze lässt kurz darauf S. Heinrich allein vor dem Gützkower Torhüter stehen, doch verzieht auch er. In der 20.min dann jedoch die überfällige Führung. Thilo Jasper erkämpft sich den Ball im Mittelfeld, passt zu C. Schuldt, der auf links außen S. Heinrich schickt. Der setzt sich an der Grundlinie durch, flankt auf den langen Pfosten und findet hier Stefan Duhrow, der den Ball runternimmt und mit strammen Schuss zum 0:1 verwandelt. Der Gastgeber drängte nun auf den Ausgleich und verfehlte diesen zwischen der 25. und 30.min bei guten Chancen nur knapp. So strich ein Distanzschuss nach einem missglückten Befreiungsschlag nur knapp vorbei. Wenig später stiftet eine Ecke größte Verwirrung. C. Schuldt klärt per Kopf fast ins eigene Tor, der Ball springt von der Latte einem Gützkower vor die Füße, dessen Drehschuss klatscht gegen den Pfosten. Anschließend schluderte die SG wieder bei der Chancenverwertung, S. Glöden diesmal mit einem Lupfer über die SV-Abwehr zum freistehenden S. Duhrow, der Ball fliegt über die Latte. In der 33. min dann der erste Rückschlag für die SG, nach einem missglückten Abschlag von SG-Torhüter Arndt kommt der Ball zurück in den Strfraum, hier rutscht S. Pannier auf dem rutschigen Geläuf aus, ein Gützkower sagt danke und nagelt den Ball ins Dreiangel zum 1:1. Kurz vor der Pause hätte S. Duhrow die SG dann erneut in Führung bringen können. Steffen Heinrich schickt mit einem hohen Ball seinen Stürmerkollegen, der gegen den rausstürzenden Torhüter den Ball behauptet. Sein Schuss aufs Tor wird von einem Gützkower Abwehrspieler auf der Linie dann jedoch geklärt, so geht es mit dem 1:1 in die Kabine.
Auch in Hälfte zwei suchten beide Teams ihr Heil in der Offensive, so setzt T. Jasper das erste Achtungszeichen, als nach Schuldt-Ecke sein Kopfball ans Außennetz klatscht. In der Folgezeit sollte die SG dann dem Spiel deutlich ihren Stempel aufdrücken, ohne daraus jedoch einen Nutzen zu ziehen. So hatte die SG-Abwehr ihre Stürmer weitestgehend im Griff, das zentrale Mittelfeld mit S. Glöden, C. Schubert und T. Jasper kurbelten immer wieder das Offensivspiel der SG an, doch wollte man den Ball nicht im Tor unterkriegen. Ob nun ein 20m-Knaller von C. Schuldt, oder weitere dicke Chancen durch S. Glöden, S. Duhrow, O. Krüger und R. Kreplin, an diesem Tag stellte die SG mal wieder ihre mangelnde Abschlussschwäche unter Beweis. Kann die SG in der 70. min sich noch bei ihrem Torhüter bedanken, als nach einem SV-Angriff der Ball erst am Pfosten landet und S. Arndt den Nachschuss mit einem Riesenreflex um den Pfosten lenkt, ist es sieben Minuten später dann passiert. Nach einem Konter der Gastgeber über links gerät ein Rettungsversuch J. Stark zur perfekten Vorlage für den nachrückenden SV-Stürmer, der aus Nahdistanz den Ball zum 2:1 in die Maschen drischt. Auch das letzte Aufbäumen der SG brachte dann nichts weiter ein, die letzte gute Chance, als R. Schmidt nach Ecke zum Abschluss kommt, wird abgeblockt und die SG steht mit leeren Händen da.
Eine vollkommen unnötige Niederlage leistete sich die SG an diesem Samstag mit ebendieser. Konnte man mit der spielerisch gezeigten Leistung zufrieden sein, war die Chancenverwertung wieder einmal das große Manko. Hier muss man in der Zukunft deutlich abgezockter werden, um solche Spiele dann auch verdientermaßen für sich zu entscheiden.
Aufstellung: S. Arndt; J. Stark, M. Kellerhoff (A. Schmidt), C. Schubert, S. Pannier; R. Kreplin, S. Glöden (R. Schmidt), T. Jasper, C. Schuldt; S. Heinrich (O. Krüger), S. Duhrow