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Derbypleite zum Auftakt

03.08.19

 

Eine umkämpfte Partie zwischen der GFC-Reserve und der SG entschied der Hausherr am Ende mit 2:0 für sich.

Zum Auftakt einer langen Saison ging es für die SG in die Ryckstadt, die Reserve des GFC erwartete diese auf dem Westplatz des Volksstadions. Und die Partie startete mit dem Anpfiff von Referee Jenßen furios, denn schon nach wenigen Minuten brannte es lichterloh im SG-Strafraum. Stöck setzt sich auf rechts durch, seinen Querpass an den 11er verpasst glücklicherweise Otto, doch die Szene blieb heiß. Denn postwendend folgte die Flanke auf den langen Pfosten, wo Stöck frei stand, der dann auch Keeper Schmidt austanzte, an Stachowiaks Rücken aber scheiterte (3‘). Keine Minute später war es dann die SG, die nach Eichelkrauts Balleroberung und Tiefenpass durch Bischoff das frühe Tor auf dem Fuß hatte, doch konnte GFC-Keeper Weit dessen Abschluss zur Ecke parieren (4‘). So ging es munter weiter, beide Teams kamen immer wieder zu guten Möglichkeiten. Für die SG hatte Gutjahr zwei gute Kopfballmöglichkeiten (5‘/9‘), auf der Gegenseite ließ Stöck die sichere Führung liegen. Mit einem langen Ball von Galonski herrlich frei gespielt will der GFC-Stürmer Keeper Schmidt überlupfen, setzt den Ball aber über das Gehäuse (14‘). Und gleich darauf hieß es für die SG tief durchatmen als nach Eichelkrauts Ballvertändelm der GFC zwar traf, dies jedoch aus einer Abseitsposition (15‘). Und was sich hier schon abzeichnete, schlich sich nun immer mehr ein, denn die leichten Ballverluste häuften sich. Zu späte Abspiele, zu ungenaue Pässe, die SG machte sich das Leben selbst immer schwerer, hatte aber Glück, dass der Hausherr bis auf einen knapp am Tor vorbei fliegenden Abschluss durch Gutknecht kein Kapital daraus zu schlagen wusste (36‘). Da Gutjahr bei einem SG-Konter über Schuldt und T. Henkels Pass vors Tor in der Nachspielzeit noch entscheidend gestört wurde, ging es mit dem torlosen Remis in die Pause.

Die zweite Hälfte startete wie die erste, der GFC kam gleich zu seiner ersten Chance. Wieder ist es Stöck, den die SG laufen lässt, doch Schmidt kann dessen Abschluss noch großartig parieren (47‘). Wenig später jubelte der Gastgeber dann aber doch. Nach klarem Foul an Neuzugang Gerth spielt der GFC schnell über links zu Sundt, der zieht nach innen und zieht einfach mal ab. Schmidt, der den Ball zu spät sieht, kann dem nur noch hinterher schauen, der im rechten Eck zum 1:0 einschlägt (49‘). Der Gastgeber, in Hälfte eins noch mit frühem Pressing agierend, hatte sein Tor und stand ab sofort deutlich tiefer, es lag nun also an der SG das Spiel zu gestalten. Doch diese fand die Lücke bis auf einen harmlosen Gutjahr-Versuch (61‘) erst einmal nicht, kleinere Nickligkeiten unterbrachen auch immer wieder den Spielfluss, das Spiel lebte in dieser Phase von der Spannung der knappen Führung. Zwölf Minuten vor Ende bekam die SG dann ihre große Chance auf den Ausgleich. Löwe, nach langer Abstinenz ins kalte Wasser geworfen, schickt Bischoff mit einem herrlichen Ball, der diesen erst sichert und dann auf den nachrückenden T. Henkel ablegt. Doch dessen Schuss pariert nun Weit herausragend (78‘). Und so nahm das Spiel den vorhersehbaren Verlauf durch ein dummes Foul, welches dem Gastgeber einen Freistoß beschert. Der erste Ball wird zwar noch abgewehrt, doch der GFC nimmt den zweiten Anlauf über Erdmann, der im Strafraum dann auf den langen Pfosten quer passt, der sich freigeschlichene Glandt verwandelt locker – 2:0 (82‘). Das Spiel war entschieden, Schmidt rettete in der Nachspielzeit noch einmal großartig gegen Erdmann, doch wäre das denn auch des Guten zu viel gewesen. Für die SG heißt es, das Positive aus dem Spiel mitzunehmen. So hatte sie durchaus ihre Chancen, hielt über weite Strecken die Partie offen und zeigte bis auf die eine Phase in Hälfte eins auch eine ansprechende Leistung. An diesen Unzulänglichkeiten gilt es nun zu arbeiten und abzustellen, dann sollte sich auch der Erfolg wieder einstellen.

SG: M. Schmidt; Nehls, Tschammer, Stachowiak, Schuldt; Eichelkraut, Löwe; Gerth (Seidemann), Bischoff, T. Henkel; Gutjahr (D. Henkel)

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