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+ Erste erkämpft sich in Unterzahl Auswärtssieg bei Hanse Neubrandenburg +

26.10.20

 

Ein Spiel, das alles, was der Fußball bietet, erlebten die Zuschauer am Sonntag bei der Partie in Neubrandenburg. Führungswechsel, Salto-Jubel, später Anschluss, Rote Karte, verwandelte und verschossene Elfmeter und leckere Bratwurst.

Am Sonntag ging es für die SG zum SV Hanse Neubrandenburg. Beide Mannschaften waren zu Beginn erst einmal darauf bedacht, kein frühes Tor zu kassieren. So passierte aus dem Spiel heraus wenig, die erste gefährliche Aktion verbuchten die Hanse-Kicker daher nach einer Ecke, die am kurzen Pfosten durchrutschte, aber von Keeper Kluge noch vor der Linie entschärft werden konnte. Der Schlussmann der SG konnte sich wenig später erneut auszeichnen, als er einen schön geschlenzten Ball noch zu Ecke abwehren konnte. Kurz darauf ertönte jedoch ein Pfiff von Schiedsrichter Schulz und es gab nach Eichelkrauts Stoß an Tews Strafstoß für die Hausherren. Grapentin verwandelte anschließend souverän vom Punkt zum 1:0 (22.min). Nun stand die SG wieder mit dem Rücken zur Wand und war gezwungen noch mehr in das Spiel zu investieren. Ein Mittel waren hier die Freistöße von Schuldt, wobei einer dieser Standards in der 25. Minute den Ausgleich einleitet. Der hohe Ball kann von der Hanse-Abwehr nicht konsequent geklärt werden, so dass Löwe zum Fallrückzieher ansetzen kann. Dieser Versuch misslingt jedoch, allerdings nur soweit, dass der Ball bei Czyzewski landet, der seinen Gegenspieler austanzt und den Ball im langen Eck einschweißt (25.min). Anschließend wurde es turbulent. Nach einem Neubrandenburger Eckball kann Kluge den daraus resultierenden Kopfball noch an den Pfosten lenken. Der Ball springt von hier zurück ins Feld und während Kluge im Nachfassen den Ball noch sichern kann, grätscht Torschütze Grapentin in den SG-Schlussmann hinein. Nach ein, zwei netten Worten ließ sich Kluge hier zu einer Unsportlichkeit hinreißen, wofür er folgerichtig die rote Karte sah; Löwe musste für den neuen Torwart Koch weichen (28.min). Die Unterzahl schien dem Spiel der SG nun kurioserweise gut zu tun, wurden doch mehre gute Chance heraus gespielt. Erst war es ein Ballgewinn von Eichelkraut, der anschließend quer vors Tor passt, wo Fraus noch verpasst. Anschließend startete die SG jedoch einen mustergültigen Konter. Pawlowski schickt mit einem langen Pass Nehls über die rechte Seite, der im Strafraum traumhaft querlegt auf den am langen Pfosten einlaufenden Schuldt, der aus kurzer Distanz zum 1:2 einnetzt (42 min) – Pause.

In Halbzeit zwei versuchten die SV-Kicker nun ihre Überzahl auf dem Platz zu nutzen, die Angriffsbemühungen fanden jedoch immer beim aufopferungsvollen Abwehrduo Genetzky/Stachowiak oder in den Händen von Koch ihr Ende, sodass die Unterzahl gar nicht so auffiel. In Minute 75 gab es dann wieder einen Eckball für die SG, den Schuldt auf den kurzen Pfosten setzt. Das hier reklamierte Handspiel eines Neubrandenburgers wurde vom Schiedsrichter nicht bestätigt und es gab erneut Eckball für die SG. Diesen servierte Schuldt diesmal auf den langen Pfosten, wo Nehls per Kopf auf Pawlowski querlegt, der jedoch den Ball nicht Richtung Tor bringt sondern erneut wieder zu Nehls. Der war über den unfreiwilligen Doppelpass erstaunt und probierte nun selbst den Ball ins Tor zu spitzeln. Da dies ebenso nicht gelang, landete der Neubrandenburger Klärungsversuch bei Fraus, dessen Abschluss zu Pawlowski durchrutscht. Nun behielt der Abbräumer der SG den Überblick und markiert frei vorm Torwart das 1:3 (75.min).

Wenig später stand wieder Pawlowski im Mittelpunkt. Hesse kommt am 16-Meterraum frei zum Schuss und Pawlowski nimmt verbotener Weise einen Arm als Blockhilfe. Den nun fälligen Strafstoß setzt Grapentin neben das Tor (83.min). In den letzten Minuten warf sich die SG nun mit Mann und Maus in die Angriffe der Neubrandenburger. In Minute 90 + 1 wurde es dann noch einmal spannend. Pascal Martin erzielte noch den 2:3-Anschlusstreffer, jedoch ließ die gesamte Mannschaft dann nichts mehr anbrennen und erkämpfte sich somit drei wichtige Punkte.

Am nächsten Wochenende kann die Erste dann eine Regenerationseinheit einschieben, da der Spielplan spielfrei anzeigt. Das nächste Spiel würde dann planmäßig am 07.11. im Greifswalder Volksstadion bei der Oberliga-Reserve des Greifswalder FC stattfinden.

SG: Kluge; Eichelkraut, Genetzky, Stachowiak, B.Schuldt; Pawlowski, Nehls (Wotzlaw), Miksa, Fraus, Löwe (Koch); Czyzewski

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