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Raus ohne Applaus

09.09.18

 

Bereits in der zweiten Runde des Landespokals war für die SG Schluss, in Lubmin strich man verdientermaßen mit 1:2 die Segel.

Beide Seiten waren sich nach der Partie einig, dass das Pokalderby zwischen dem SV und der SG mit dem Gastgeber einen verdienten Sieger gefunden hatte, feierten diese doch einen 2:1-Erfolg gegen den Landesligisten. So musste auch SG-Coach Hübner neidlos anerkennen: „Lubmin hat verdient gewonnen.“. Mann des Tages war Danny Martens, der seinen Mannen mit zwei Treffern einen Vorsprung verschaffte, den diese erfolgreich über die Ziellinie brachten. Entsprechend zufrieden äußerte sich Martens auch nach der Partie: „Wir waren Außenseiter und hatten nichts zu verlieren. Nach starker kämpferischer Leistung unsererseits sind wir auch nicht unverdient eine Runde weiter.“. Die ersatz­geschwächte SG präsentierte sich gerade in Hälfte eins grotten­schlecht, der mutig agierende Gastgeber witterte seine Chance von der ersten Minute an, störte früh und sorgte so immer wieder für schnelle Ballverluste in Reihen der SG. Drosch R. Schultz nach knapp zehn Minuten die erste gute Gelegenheit noch über das Gehäuse, belohnte das Duo Kampf/Martens den SV für seinen Einsatz. Kampf legt zweimal stark für den gestarteten Martens auf, der im Halbstundentakt trifft – 2:0 (32‘/62‘). Lange Zeit sah es nun so aus als ob die Partie gelaufen wäre, zum Ende wurde es dann doch noch einmal spannend als B. Schuldt nach Weylos Flanke auf 2:1 verkürzt (86‘). Die SG warf nun alles nach vorn, Lubmin konterte, vergab jedoch die Vorentscheidung durch J. Schultz, der an Krämer scheiterte. In der Nachspielzeit dann die große Chance für die SG, die nach Foul an Schuldt noch einen Strafstoß zugesprochen bekam. Doch Berndt, symptomatisch für das Spiel der SG an diesem Tag, setzte das Leder über das Gehäuse (92‘). So blieb es beim verdienten Heimerfolg, was auch SV-Kapitän Kusch so sah: „Ich denke, dass es aufgrund der Chancenvorteile ein verdienter Sieg für uns war. Die SG war zwar spielerisch besser und nach dem Anschluss haben wir auch etwas Glück, aber wir müssen das Spiel früher entscheiden und sind nicht unverdient weiter gekommen.“

SG: Krämer; Seehausen (Schmidt), Wussow, Weylo, B. Schuldt; Brandenburg, Bull; Henkel, Berndt, C. Schuldt; Gutjahr (Knuth)

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