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Zweite muss Derbyniederlage in Dambeck hinnehmen

27.05.19

 

Trotz einer 1:0 Pausenführung setzte es für die SG-Reserve eine bittere und verdiente 1:3-Niederlage beim Lokalrivalen.

Dambeck gegen Karlsburg/Züssow – das steht historisch eigentlich immer für rassige Duelle zwischen den beiden Ortsnachbarn. In diesem Jahr begann das Spiel jedoch eher schleppend. Fast die gesamte erste Hälfte benötigte die SG-Reserve, sich mit den suboptimalen Platzverhältnissen und der tief stehenden Heimelf anzufreunden. Wenig Ideen im Spielaufbau, technische Mängel und unsauberes Passspiel der Zweiten brachten die Heimdefensive kaum in Schwierigkeiten. Der allererste gefährliche Abschluss von Maik Krüger nach 30 Minuten war dann Startschuss für die beste SG-Phase im gesamten Spiel. Nachdem sich Wotzlaw und Nehls endlich mal über rechts durchkombinieren konnten, spielte letzterer den Ball flach zurück Richtung Elfmeterpunkte. Hier lauerte Krüger bereits und schloss direkt, leider mit zu viel Rückenlage, ab und der Ball landete gut 1 m zu hoch im Fangnetz. In der Folgezeit brachte die SG das Spielgerät nun immer öfter, vor allem auch über den aufrückenden SG-Verteidiger Wotzlaw, in die gefährliche Zone und ging so kurz vor dem Pausenpfiff auch in Führung. Die Zweite verlagerte im Spielaufbau einmal zügig von der linken auf die rechte Seite, Wotzlaw nutze den sich bietenden Raum und flankte auf den langen Pfosten. Hier war Spiering als einziger durchgelaufen und nickte ohne große Mühe zum 1:0 ein. Der Gastgeber indes spielte im ersten Durchgang recht defensiv und war mehr aufs Kontern bedacht. Kein schlechter Plan, spielt doch seit dem Winter der wendige, ehemalige SGler Sebastian Harwardt im Angriff bei 53. Die SG-Abwehr hatte Harwardt aber zunächst recht gut im Griff, sodass Dambeck eher mit Fernschüssen und Standards in Richtung Tomczyk gefährlich wurde, allerdings bis dahin erfolglos blieb. So ging die SG mit der knappen Führung in die Pause.

 

Die Zweite stellte in der Pause gleich zweimal um. Zepik ersetze auf dem linken Flügel Stauch und auch SG-Keeper Tomczyk musste verletzungsbedingt raus. Er wurde durch Tom Seehausen ersetzt. Dambeck wiederum stellte auch um und verschob unter anderem Schmidt von der Außenbahn in den Angriff - im Rückblick der entscheidende Zug von 53-Trainer Schulz. Aber eins nach dem Anderen. Die Partie lief zunächst ähnlich wie in Hälfte eins. Die SG mühte sich um einen geordneten Spielaufbau, scheiterte aber oft an eigenen Unzulänglichkeiten oder der dichten 53-Abwehr. Die Heimelf lauerte weiter auf schnelle Gegenstöße, mit nun zwei agilen Angreifern. Nachdem Jasper nach einer Ecke von Grubert per Kopf die Möglichkeit vergab, die Führung der SG auszubauen, nahmen die Hausherren immer mehr das Heft des Handelns in die Hand und die Schmidt-Show begann. In der 68. Spielminute ließ die SG-Hintermannschaft den 53-Angreifer an der Strafraumkante einmal zu viel Raum, dieser zog nach innen und zog flach ab. Bei dem eher schwachen und zentralen Schuss machte Seehausen leider keine gute Figur und ließ das Leder unter sich ins Tor trudeln. Die SG sollte nun eigentlich gewahrt gewesen sein, ließ Schmidt aber keine 60 Sekunden später abermals zum Abschluss kommen. Dieses mal aus gut 25 Metern, schlug der Ball schon wieder hinter Seehausen ein und Dambeck führte innerhalb von einer Minute mit 2:1. Die SG war durch diesen Doppelschlag, sichtlich angeschlagen und bekam über den gesamten Rest der Partie keinen gescheiten Angriff mehr gefahren. Die sich, durch das kopflose Anrennen der SG, bietenden Räume, nutzte 53 dann auch noch zum „Todesstoß“. Erneut Schmidt schloss einen Konter erfolgreich ab und schnürte so den lupenreinen Hattrick.

 

SG: Tomczyk (T. Seehausen), Sternberg, Jasper, Wotzlaw, Stauch (Zepik), Grubert, J. Stark, Nehls, Krüger (Tegge), Seidemann, Spiering

 

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